Wie kam ich zum Schreiben und wie hat es mich verändert?

Sonntag, 19. Juli 2015 | |

Dokument aufmachen – drauflos schreiben.


So hat es angefangen, aber wie kam es dazu?
Wollen wir ganz am Anfang beginnen? Na gut!
Ich habe immer ein wenig gelesen. Allerdings beschränkte sich das in den Jahren vor dem „Ausbruch“ auf die Bücher von Stephen King und von schnellem Lesen konnte da nicht die Rede sein.
Ich las ein Buch in drei Monaten.
Aber immerhin oder? Manche Menschen lesen gar nicht!

Dann kam Panem und alles änderte sich.

Nachdem ich den erste Teil im Kino gesehen und absolut begeistert war, hat meine Arbeitskollegin mich regelrecht gedrängt, die Bücher zu lesen.
Und so hat alles angefangen. Nach „Die Tribute von Panem“ war ich tot-unglücklich.
Warum? - Weil ich dachte, dass nichts und rein gar NICHTS jemals an dieses Buch rankommen kann. Ich habe mich verloren gefühlt in meiner Suche nach einem Buch, was halbwegs so perfekt ist.
Aber dann habe ich das Genre rausgefunden und meine Suchmaschine mit Schlagwörtern wie „Dystopie“ oder „Bücher wie Tribute von Panem“ zugespamt. Tatsächlich habe ich viele Bücher gefunden, die mir bis heute noch in meinem Herzen geblieben sind.

Irgendwann allerdings wollte ich dann meine eigene Dytopie schreiben. Ich wollte meine Welt erschaffen und meine Charaktere leiden lassen, um ihnen dann Glück schenken zu können.
Diese Dystopie hat ganze 2 Jahre in Anspruch genommen und leider sieht man das auch. Mein Schreibstil hat sich in dieser Zeit so sehr verändert, dass der Anfang nicht mehr zum Schluss passt.
Irgendwann werde ich dieses Baby neu schreiben. Solange, bis ich endlich zufrieden bin.

Kurz stand ich dann vor dem Aus. Ich dachte mir, dass ich keine Kraft besitze, etwas ganz Neues anzufangen, aber da waren noch diese anderen Geschichten.
Sie mussten raus aus meinem Hirn. Wollten unbedingt erzählt werden und so kam es, dass ich doch wieder geschrieben habe.
Und ich kann mir keine bessere Entscheidung vorstellen.

 Langeweile? Was ist das?

Zwar nimmt das Schreiben und das drumherum Unmengen Zeit in Anspruch, aber mein komplettes Leben hat sich verändert.
Vorher wusste ich oft nichts mit mir anzufangen und hatte viel Langeweile.
Ich war oft deprimiert und unzufrieden mit meinem Leben und dem, was ich tat oder eben nicht tat.

Jetzt bin ich stolz auf mich und mein Durchhaltevermögen. Ich war früher ein Mensch, der etwas überstürzt begonnen und ebenso schnell wieder abgebrochen hat. Aber so bin ich nicht mehr und will ich nie mehr sein.
Durch das Lesen und das Schreiben habe ich aber nicht nur Selbstbewusstsein gewonnen, sondern auch viele unglaublich tolle Menschen kennengelernt. Endlich einen Sinn und Spaß in meinem Leben gefunden.


Lesen – Bloggen – Schreiben – Booktube – Mein erstes Buch



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